Dienstag, 22. Mai 2012, 08:04:49 Uhr

16. April 2010, 21:36

Nichts als die Wahrheit

Grosse Freude herrscht! Endlich kommen die grauen Mäuse aus ihren Häuten. Der Sport lebt nun mal von Emotionen und Emotionen hauchen dem Sport das Lebenselexier ein, dass er so nötig hat. Was wäre bw. ein Sieg von Simman Amman ohne Zuschauer, Fernsehen und Berichterstatter? Wo bliebe das Eishockey Playoff Finale ohne Zuschauer? Ohne Zeitungen, Onlineberichten und Fotos? Es gehört nun mal zum Job eines Berichterstatters auf alles aufmerksam zu machen. Wie leblos wäre die American Footballmeisterschaft mit Berichten ohne Emotionen? Berichterstatter haben aber auch die Aufgabe über Hintergründe zu schreiben, einen bw. wie der, wo sich zwei auf Facebook die Fans an Ketten legen wollen. Wäre es nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen, hätte man nämlich dieses Thema auch in einem einfachen Mail in gegenseitiger Verständigung schreiben können.

16.4.2010 Brüttisellen (mk) Wer glaubt, dass auf einer Redaktion nur Berichte geschrieben werden, der ist seelig. Die Hauptaufgabe ist die Recherche. Und diese Recherche habe ich auch im Bericht bw. zum Mail angewandt. Woher kann ich wissen, dass diese Zeilen der Wahrheit entsprechen? So habe ich in eigener Sache, eigener Verantwortung und n u r z u m W o h l e von Sport-heute.ch ein Mail an das Sportamt geschrieben. Ich wollte nämlich wissen ob es stimmt. Den ehrlich gesagt, wenn Fans keinen Krach, keine Freude und keine Emotionen loslassen dürfen, dann kann man Football gleich begraben.

Der Artikel entspricht der Wahrheit

Herr Bielmann vom Sportamt Zürich, hat mir diese Angaben telefonisch auf mein Mail gemacht, zuerst musste ich allerdings anhören, dass er an meinem Mail keine Freude hätte, weil diese Angaben der zwei Facebook Artikel absurd seien und nur insofern stimmten, dass letztes Jahr mit Pressluft gehornt wurde.

Bedenklich

Ich finde es nicht nur bedenklich, wie man einen Sport ausüben will, ich finde es bedenklich, dass genau diese Personen die mich der Unwahrheiten beschuldigen über diejenigen in den Kommentaren herfahren, die mal die Sache auf den Tisch legen. Wie heisst es bw. in den Kommentaren im Blick oder im 20 Min. oder im Tagi über eines der letzten Meisterschaftsspiele? Desolater Schiedsrichter...Trainer die ihr Metier wenig verstehen... Spieler die von Regeln keine Ahnung haben usw. Wer es bis anhin immer noch nicht gemerkt hat, Sport lebt vom Zuschaustellen von Meinungen. Ob sie jetzt zum Vorteil oder zum Nachteil der Mannschafts, des Teams oder der Verantwortlichen ist. Was hat man über Sepp Blatter geschrieben? Er hätte Plakate drucken lassen und in Südafrika aufgehängt, dass Zürich eine langweilige Stadt ist. Schlimm? Blatter hat geschmunzelt und gelacht.

Vorfreude ist die grösste Freude!

Was wäre eine Berichterstattung ohne Emotionen? Klar, man kann diese Emotionen gewiss verschieden ins Gewicht legen, dies wiederum ist aber meine Sache.

Das Team lebt von den Fans!

Wer Sport betreibt, als Funktionär oder als Spieler muss halt ganz einfach in den Club der Elefanten! Da bin ich nämlich auch zu Hause. Sport braucht nicht nur einen breiten Rücken, sondern auch eine Dicke Haut.

Es gibt nicht nur Liebe - sondern auch Böse!

Komisch ist auch, dass wenn einer Mannschaft durch den Gegner Unrecht angetan wird, die Emotionen fliegen. Wenn sie aber schlecht spielt, verhalten sich die Meisten wie Mimosen. Und ehrlich gesagt, wenn ich mal was falsches schreibe, dann stehe ich auch dazu und lasse mir das Richtige sagen, damit habe ich kein Problem. Doch auch ich habe eine persönliche Meinung und die erlaube ich mir so darzustellen wie ich das Spiel bw. gesehen und gefühlt habe. Und noch etwas, wenn gerade die, die mir Unwahrheiten unter die Nase schieben, mir am Samstagsspiel einen Roster mit falschen Nummern geben, sorry!! dann sind sie ganz einfach selber Schuld.

Ich glaube es musste einmal gesagt werden. Schreiben könnt ihr aber eigentlich alles über mich, wie gesagt, ich bin dem gewissen Club schon beigetreten.

Ich persönlich, freue mich jetzt auf die beiden nächsten Spiele in Hohenems und in Witikon.

Marcel Krebs

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