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KLUBNACHRICHTEN

19. April 2010, 10:58

Typisch Derby!

In einem typischen Derbyspiel, gewinnen die Zurich Renegades verdient gegen die Winterthur Warriors mit 26:6. Lange mussten die Zürcher aber mit einem Minimalvorsprung leben. Übers ganze Spiel gesehen, taten die Renegades wesentlich mehr um zu gewinnen. Bei den Warriors kamen teilweise wieder die gleichen Fehler zu tragen, wie vor zwei Wochen. Die Warriors hatten ihre Topleistung in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit abgerufen, wo sie die Renegades unter Druck setzten. Die Interception im vierten Quarter gab dem Spiel dann aber die entscheidende Wende.

18.4.2010 Brüttisellen (mk) Wie Derbys so sind. Für die Einen grosse Freude, für die Anderen eine riesengrosse Entäuschung. Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Zürcher Teams behielten die Renegades die Oberhand. Lang war allerdings der Fight auf Messers Schneide, weil die Renegades aus den vielen Chancen die sie hatten, keinen Profit schlagen konnten. Das Spiel gaben die Limmatstädter nie aus der Hand. Man wusste eigentlich wer gewinnen würde, doch die blauen verstanden es dennoch immer wieder dem Publikum Adrealinstösse zu entlocken.

Starker Beginn - bange letzte Minuten in der ersten Halbzeit

Fulminant starteten die Renegades ins Spiel und gaben erstmals den Tarif durch. So entstand die 7:0 Führung relativ rasch. Einiger gefälliger Spielzüge, folgten aber bald schon einige Fehlpässe und Ballverluste. Die Winterthurer konnten dennoch lange nicht Kapital aus der Sache schlagen. Erst 15 Sekunden vor Halbzeit, vermochten sie einen Touch Down zu landen. Der anschliessend Kick wurde durch Foul unterbrochen und der zweite Versuch mit einem 2 Punkte Goal, ging dann in die Hosen.

So kamen die Renegades mit dem Halbzeitpfiff davon.

Zweite Hälfte mit vielen Fehlern auf beiden Seiten

Bei den Warriors traten wieder die omninösen Fangprobleme auf. Das Spiel lief hin und her bis dann der Zürcher RB Tingfeng Wu durch die wie Emmentaler Käse löchrige Winterthurer Defense lief und zum 13:6 punktete. Die Luft war zu diesem Zeitpunkt bei den Warriors schon draussen und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dies auf Zürcher Seite auch resultatsmässig zeigte. 1.28 vor Schluss passierte dann das 20:6 und gleich darauf das 26:6 durch Eduard Coissy. Zwischendurch versäumten es die Warriors das Resultat zu verbessern, indem sie zweimal die Bälle sausen liessen.

Schwieriges Spiel für die Schiris

Für die Schiedsrichter war es ein schweres Spiel, dass Michel Strähl der Whitcap mit seinen Mannen souverän meisterte. Er musste nicht nur Emotionen bändigen, sondern drei vier mal auch schwierige Entscheidungen treffen.

Ratlose Warriors Crew

Bei den Warriors war man nach dem Spiel ratlos. Zum Zweitenmal verloren sie im zweiten Spiel. Die vierzehntägige Spielpause, hat keine nennenswerten Fortschritte gebracht. Das Spiel der Warriors ist zu stark auf Einzelspieler ausgerichtet. Die Teamharmonie fehlt. Doch, wie lief das 2006 als man Meister wurde? Da verlor man die ersten drei Spiele ebenfalls.

Zurich Renegades - Winterthur Warriors 26:6 (7:0,0:6,7:0,12:0)
Zuschauer 270

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Tingfeng Wu der Runningback der Zürcher, wusste sich einige Male gut in Szene zu setzen und zu punkten.

Tobias Balz von den Renegades, bringt das Ganze in Schwung.

Raymond Fournier links und Whitcape Michel Strähl, meisterten die schwierige Aufgabe hervorragend.

 

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