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Marcel Krebs

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08. Juni 2010, 08:28

In Teufels Küche!

Die Gladiators verlieren nach sechs Siegen wieder

Nach einer Siegesserie hat es nun die Basel Gladiators wieder erwischt. Sie verlieren im Herrenriet (Nebenplatz) relativ hoch mit 38:8. Gegen die blauen Teufel aus Hohenems war heute kein Kraut gewachsen. Auch ohne ihren RB Tino Muggwiler, waren die Hohenemser heute besser.

5.6.2010 Brüttisellen (mk) Vielleicht sind die Gladiators das Spiel ein bisschen zu überheblich angegangen. Die Quittung dazu kam postwendend. Gespielt haben sie weit von ihrer bisherigen Siegesform entfernt. Drinn wäre viel, viel mehr gelegen. Die Blue Devils hatten nämlich ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischt. Doch sie waren konsequenter.

In Teufels Küche wird ein Hexensüppchen gekocht

Mit Bitten um dem neuen Amerikaner bei den Blue Devils als normaler Spieler auflaufen zu lassen, stiessen die Verantwortlichen bei den Baslern auf taube Ohren. Laut Reglement muss nämlich dieser Spieler eine A auf dem Trikot tragen und somit sind wie bisher nur zwei Profis auf dem Feld zulässig. Genützt hats allerdings dem Team aus Basel nichts.

Schneller Angriff führte zu Punkten

Gleich zu Beginn liessen die Gladiators das vermissen, mit dem sie die grossartigen Siege errungen hatten. Die Defense funktionierte nicht optimal und auf den LB waren durch die Abwesenheit verschiedener Grössen Handycaps zu bemerken.

Bei den Hohenemsern fehlte Schnellzug Tino Muggwiler, der sich im Spiel vor einer Woche verletzt hatte. Deutlich zeigte sich seine Abwesenheit in den wenigen Passspielen, die sonst bei den Hohenemsern gefürchtet sind. Für die Basler ändert sich in Sachen Playoffs nicht viel, die Hohenemser könnten bei einem Sieg in Bern noch auf den dritten Rang vorstossen, der dann wiederum die Direktbegegnung Nr. 3 mit den Baslern anschliessen würde.

Viele Fouls und Flags

Das ganze Register der Regelverstösse kam am sonnigen Nachmittag auf dem Herrenriet zum tragen. Dazu gab es zwei Interception und einen Fumble. Die Konzentration auf beiden Seiten liess am Samstag zu wünschen übrig, wobei die Hohenemser im entscheidenden Moment, einiges mehr an Durchschlagskraft hatten. Nicht in den Griff bekamen die Basler auch Wirbelwind Will Galusha. Der konnte schalten und walten wie im lieb war.

Basel Olé!

Kaum wurde die zweite Halbzeit begonnen, leutete es bereits hinter der Grundlinie der Hohenemser. Die Basler schienen erwacht. So kannte man sie, so spielten sie die vergangenen Matches. Doch es war ein kurzes Feuer. Kaum später vervielen sie den teuflischen Mächten der Magie der Hohenemser.

Die Meisterschaft ist im Moment in einer Phase der Ernüchterung und der Müdigkeit angelangt. Und, sie steht zweifelslos im Schatten der "Übermannschaft" Calanda Broncos. Die Hohenemser werden in zwei Wochen die Warriors empfangen und die Gladiators spielen ebenfalls in zwei Wochen in Landquart gegen Leader Calanda. Dann reisen die Blue Devils nach Landquart und die Gladiators empfangen die Renegades. Hier kann rangmässig noch ein Tausch stattfinden - ändern tuts an der Tatsache der Wiederbegegnung nicht viel. Vorausgesetzt beide Mannschaften gewinnen noch je ein Spiel. Die Blue Devils müssen ihr letztes Spiel in Bern austragen.

Andrea Krebs Text und Fotos

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