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21. Juni 2010, 21:27

Forfaitniederlage der Gladiators Junioren

Das Juniorenspiel zwischen den Broncos und den Gladiators, fiel förmlich ins Wasser. Grund: Die Basler kamen zu spät auf dem Sportgelände in Schmerikon an, was die Schiedsrichter nach Reglement veranlassen musste, Forfait zu entscheiden. Und darin heisst es: Wenn eine Mannschaft mehr als eine halbe Stunde nach dem offiziellen angesagten Spieltermin (Zeit) eintrifft, wird das Resultat mit 50:0 für die bereits anwesende Mannschaft Forfait gewertet.

20.6.10 Brüttisellen, Red. (mk) Der Entscheid war hart, doch ist er nach Reglement ohne weiteres nachvollziehbar. Die Gladiators gaben als Grund an, sie seien in die Absperrfänge der Tour de Suisse gekommen. Diese Tour benützte die Strecke zwischen Uster und Wetzikon. Leider verpassten sie es, mit den Mobiltelefon die Schiedsrichter oder die Gegnerische Mannschaft zu benachrichtigen. Wieso aber die ganze Sache ein Ende oder besser gesagt den Spielaustragungsort in Schmerikon fand, sei hier kurz erklärt:

Ursprünglich war das Spiel auf den Samstag 1500 Uhr und 1800 Uhr in Chur angesetzt. Durch die Finalteilnahme der Broncos Seniors und der Vergabe der EFAF des Endspieles im EFAF Cup an die Calanda Broncos nach Chur, ergaben sich verschiedene Platzschwierigkeiten.

Vorausgegangen war der Entscheid der EFAF für das Finalspiel in Chur! Am Donnerstag wussten die Basel Gladiators, dass das Spiel in Landquart stattfinden würde.

1. Die Stadt Chur plante den Platz an der Ringstrasse während der Sommerpause zu sanieren und auszubessern. Der Zeitraum wurde auf den Juli festgelegt. Weil jetz das Endspiel nach Chur vergeben wurde und die Stadtregierung mit Stolz diesen Zuschlag annahm, musste der Termin nach vorne verschoben werden. So hat sich auch die Sperrung für das Spiel von letzten Wochenende nach Chur ergeben.

2. Die Broncos zügelten so nach Landquart. Anfangs alles gut. Dann wurde public, dass am Samstag und Sonntag ein Grümpelturnier auf dem Fussballplatz in Landquart stattfände und man alle Plätze bräuchte. Also war hier auch nix.

3. Die Basel Gladiators beharrten auf die Austragung am Sonntag und so fand man den Platz in Zizers, drei Kilometer neben Landquart. Für Sonntag, konnte der Verband allerdings keine Schiedsrichter finden und so verlegte man das Spiel auf Samstag, erhielt aber nur die Bewilligung für die Zeit von 10.45 - 12.00 Uhr und von 13.30 - 16.30. Basel sagte am Telefon sie können nicht um diese Zeit nach Zizers kommen.

Die Gladiators konnten sich mit diesem Termin nicht einverstanden erklären, der Verband segnete das Datum und das Spielfeld ab.

4. Als Ausweichvariante wurde für Samstag noch Schmerikon gefunden und als Verschiebeplatz festgelegt, weil sonst in der gesamten Umgebung kein anderer Platz gefunden werden konnte.

5. Man legte sich beidseitig auf dieses Samstagsdatum in Zizers fest. Die Schiedsrichter wurden instruiert.

6. Um 08.00 Uhr teilten die Behörden in Zizers mit, dass infolge der starken Regenfälle der Platz nicht benützt werden könne. Da waren aber die Schiedsrichter bereits unterwegs, die Broncos Junioren bereits am Material aufladen.

7. Per Telefon wurden die Basler um 08:00 Uhr nach Schmerikon aufgeboten. Und der Spielbeginn wurde wie in die Basler forderten auf 15.00 Uhr festgelegt - für die Seniors auf 18.00 Uhr.

8. Die Basel Juniors kamen dann wie sie sagen in den Stau. Unterliessen es allerdings die Schiris oder die Broncos mit dem Mobil zu informieren. So wärmten sich die Junioren der Broncos mit Sicht auf 15.00 Uhr im strömenden Regen auf und warteten anschliessend noch platsch nass bis um 15.40 auf die Basler. Als die Schiris das Spiel Forfait absagten schlotterten die Bündner bereits. Die Basler verpassten es auch (Schiris bestätigen dies und erwarteten es auch) mit einem rassigen Vorläufer der vom Bus zum Platz rannte und informierte und um 10 Min verspätete Austragung bat, die Entscheidung doch noch umzustossen. Sie zogen sich um und liefen auf dem Platz auf. Der Entscheid blieb aber dennoch stehen. Es wäre auch ein Unfallrisiko gewesen ohne Einlaufen und Aufwärmen zu spielen.

9. Der folgende Hickhack unter den Offiziellen brachte dann ausser noch etlichen Telefonaten mit dem SAFV Präsidenten Dieter Witschi (Der die Whitcap Entscheidung von Raymond Fouillet respektierte) keine Änderung mehr.

10. Das Rechtliche wollen wir hier weglassen, dazu sind die Reglement, die Schiris und der Verband zuständig.

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