Mittwoch, 23. Mai 2012, 04:09:28 Uhr

21. Oktober 2008, 10:55

Die Basel Gladiators sind erneut Schweizer Meister

Die Junioren der Galadiators beider Basel erneut Schweizer Meister!

Die Basel Gladiators besiegen die Zürich Renegades Juniors mit 48-36. In einem in der ersten Halbzeit durch viele Strafen gekennzeichneten Spiel (16-3) sah der Zuschauer gleich nach der Halbzeit einen TD im ersten Spielzug nach dem Wiederanpfiff der Basler. Die Zürcher, vielleicht dadurch geschockt kamen erst wieder 4. Quarter zu Punkten, da wurde es dann für die Basler fast noch eng mit dem sicher geglaubten Sieg. Vor einer grossen Zuschauerkulisse lieferten sich die beiden Teams einen tollen Fight!

Basel (mk) Die Junioren der Galadiators beider Basel erneut Schweizer Meister!

Die Basel Gladiators besiegen die Zürich Renegades Juniors mit 48-36. In einem in der ersten Halbzeit durch viele Strafen gekennzeichneten Spiel (16-3) sah der Zuschauer gleich nach der Halbzeit einen TD im ersten Spielzug nach dem Wiederanpfiff  der Basler. Die Zürcher, vielleicht dadurch geschockt kamen erst wieder 4. Quarter zu Punkten, da wurde es dann für die Basler fast noch eng mit dem sicher geglaubten Sieg. 

Die Junioren der Gladiators beider Basel, amtierender Schweizer Meister, trafen heute bei besten Footballwetter im Baseler Leichtathletikstadium St. Jakob und vor vielen Zuschauern, auf die Zürich Renegades, amtierender Vize-Schweizer-Meister. Eine Wiederholung der Begegnung von 2007 mit gleichen Ausgang. Ein Kampf der Kulturen war von Zürich angekündigt: während sich Basel auf Grösse und Kraft verlässen würde, wollten die Zürcher Footballer mit Technik, Geschwindigkeit und Finesse versuchen, das Spiel in ihre Richtung zu drehen.

Die Überlegenheit der Basler, die sich durch die ganze Session 2008 zog, wurden die Junioren der Gladiators doch nur durch die Landquart Broncos besiegt, zeigte nicht über die ganze Spieldauer.

In der ersten Halbzeit warfen sich die Junioren der Basler durch viele Fouls fast selber aus dem Spiel. Zwei Touchdowns wurden nicht gegeben, weil Strafen gegen Basel sie zunichte machten.
Dabei fing es so gut an. Die Nr 3 Basler fing eine Interception und die schlussendlich durch einen Touchdown durch die Nummer 33 und verwandelter 2 Point Conversion zum 8:0 führte. Dann kamen die beiden nicht gegebenen Touchdowns. Zürich konnte durch ein Fieldgoal auf 8:3 herankommen. Mit diesem Spielstand ging man in das 2. Quarter.

Basel legte nun nach und erhöhte auf 16.3. Die Basler Abwehr zwang den Zürcher Angriff in der darauffolgenden Spielsequenz zum Punt. Durch ein Foul an dem Zürcher Punter, kam Zürich wieder zu einem ersten Down und blieb im Ballbesitz. Dies nützte Zürich wenig, denn einige Spielzüge weiter, konnte Basel einen Pass des Zürcher Quarterback intercepten. Allerdings würde nach der Interception wieder ein Foul begangen, was zwar den Ball in den Händen der Basler beliess, aber sie die Angriffserie an der eigenen 5 yard Linie beginnen liess. Die Angriffserie blieb erfolglos, ebenso die letzte Angriffserie der Zürcher, so dass beide Mannschaften mit dem Spielstand 16:3 in die Pause gingen.

Die zweite Halbzeit, zeichnete sich zunächst durch viel weniger Fouls aus, erst in den letzten Minuten als es für Basel fast noch eng wurde, wurden noch einige Fouls begangen. Aber auch viel mehr Punkte wurden auf beiden Seiten erzielt so das die grosse Zuschauerzahl eine interessante 2. Halbzeit sah.

Die Basler schockten die Zürcher mit einem Touchdown gleich im ersten Spielzug der zweiten Halbzeit. Dies hatten die Zürich Renegades sich sicher anders vorgestellt! Die Two Point Conversion konnte nicht verwandelt werden, so dass es 22:3 stand. Überhaupt ein schönes 3. Quarter, ohne Fouls und noch mit 2 weiteren Touchdowns, einen für die Zürich Renegades und einen für die Gladiators beider Basel. So ging man mit 28:10 in das 4. und letzte Quarter.
Hier erhöhte Basel durch ihre Nummer 20, die auch MVP für Basel wurde, zum 34:10 und durch eine Two Point Conversion zum 36:10. Zürich gab sich jedoch nicht auf und legte nach zum 36:17. Dann waren wieder die Gladiators dran zum 42:17. Die Zürcher brachten sich nochmals ins Spiel mit einem Kickoffreturn zum 42:23. Basel erhöhte ein letztes mal zum 48:23. In den letzten Minuten des Spiels kamen die Zürcher nochmals in Schwung und fast noch an Basel heran. Mit zwei weiteren Touchdown erhöhten die Zürcher zum 48:36 und wäre ein Pass des Zürcher Quarterbacks nicht noch interceptet worden, wer weiss wie das Spiel noch weiter gegangen wäre. Die Basler beendeten das Spiel, sinnvollerweise bei diesem Spielstand mit abknien, um einen Ballverlust zu vermeiden.
Mit 48:36 und einer tollen Sessionleistung, mit nur einer Niederlage gegen die Landquart Broncos, sind die Gladiators beider Basel Junioren ohne Zweifel ein würdiger Schweizer Meister, auch wenn die Zürcher es ihnen im Endspiel nicht leicht gemacht haben. Zürich wiederum ist auch ein würdiger Schweizer Vizemeister. Die Footballfans können sich ohne Zweifel auf eine spannende Session 2009 freuen.

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Interview mit Dwaine Wood Head Coach Basel Gladiators Sportheute.ch: Gratulation Dir und Deiner Mannschaft für dieses Super Resultat! Hast Du gegen Schluss, als die Zürcher nochmals aufkamen nicht noch Bauchschmerzen gekriegt? Dwain Wood: Nicht gerad Bauchschmerzen aber ich dachte schon verflucht nochmal und man fiebert da auch mit. Sportheute.ch: Du hast ja ein unausschöpfliches Potential an jungen Spielern. Wie motivierst Du sie? Dwain Wood: Gerad bei einem so wichtigen Spiel, gebe ich allen Spielern Gelegenheit zu spielen. Das bringt den jungen oder jüngeren Spielern grosse Erfahrung für nächste Saison, wenn sie wieder einmal in eine solche Situation kommen und schenkt ihnen grosses Selbstvertrauen ein, weil ihnen das Vertrauen geschenkt wird, in einem so wichtigen Match zu spielen. Dann haben wir ende Saison 14 Abgänge wegen Altersüberschreitung und die Nachfolger müssen da gut gerüstet sein. Sportheute.ch: Wie war das Klima in Deiner Mannschaft vor dem grossen Spiel? Dwain Wood: Viele waren sehr nervös, aber die Zuversicht war da, wir wollten und wussten auch - wir gewinnen! Obwohl die Renegades ein sehr ernst zu nehmender Gegner waren. Sportheute.ch: Was denkst Du über Deinen Gegner und wie haben sich die Renegades auch mit der Niederlage verhalten? Dwain Wood: Erstmals haben sich die Zürich Renegades grossartig verhalten. Auch wenn sie verloren haben, freuten sich die Jungs über den zweiten Rang und die Auszeichnung. Dazu habe ich grossen Respekt vor dem Präsidenten und seiner Crew, die fair und ausserordentlich sportlich waren. Überhaupt, das Spiel mit allen Jungs war einfach grossartig. Man muss dennoch sagen, dass halt eine Rivalität zwischen Zürich und Basel ist. Eine gesunde und das ist auch gut so. Du gehst aber sicher anders aufs Spielfeld, als wenn ein anderes Team dir gegenüber stehen würde. Zürich bleibt Zürich - Basel bleibt Basel und dass ist auch gut so. Den Spielern und allen Verantwortlichen der Zürcher, muss ich aber ein goldenes Kränzchen winden. Sie waren einfach grossartig. Sportheute.ch: Wie sieht jetzt nach dem Finale der weitere Trainingsablauf über die Wintermonate aus? Dwain Wood: Wir mache keine Pause. Wir trainieren dreimal pro Woche Kraft und einmal Schnelligkeit und einmal Football. Dass ist eine gute Mischung. Mit Dwain Wood sprach Marcel Krebs nach dem Match über Telefonkonferenzschaltung. Redaktion: Dwain Wood gehört zu den besten Football Lehrern. Er ist einer der junge Menschen begeister und faszinieren kann. Darum ist es für ihn auch nie ein Problem, jungen Spieler in die Mannschaft zu holen. Dwain Wood bringt alljährlich eine absolute Junioren Spitzenmannschaft auf den Platz. Und wenn man bedenkt, dass von den 14 austretenden Jungs nur einer aufhört und 13 im A-Team weitermachen, dann spricht das für sich.

 

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