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Marcel Krebs

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KLUBNACHRICHTEN

03. Dezember 2010, 16:24

Rückschritt im Schweizer American Football

Anstatt den AMF in der Schweiz nach vorne zu bringen, kassiert der American Football Sport in der Schweiz eine böse Schlappe. Man weiss seit Jahren, die "Ausländerregelung" ist ein heikles Thema, nicht zuletzt weil die Einen können und die Andern nicht. Das liebe Geld hat nun leider wieder den Rutsch nach vorne vermiest. Man könnte meinen, man will überhaupt nicht, dass der American Football in der Schweiz populär wird. Schade. Mit der neuen Ausländerregelung hat der American Football Verband eine weitere grosse Chance vertan international Fuss zu fassen. Wir bleiben ein Ländchen AMF Freizeitfootballer, dass von überall her belächelt wird.

Brüttisellen, 3.12.10 Red. (mk) Die Clubs haben es ein weiteres Mal nicht fertig gebracht über ihren Schatten zu springen. Was aber sehr spannend und nicht unbedingt EU tauglich tönt, wir haben wieder Ausländer und keine Profis mehr. (Sollen die doch hingehen, wo sie wollen) Mit dem Schweizer Potential ist leider international kein Fuore zu machen. Die Broncos konnten für ihren EFAF Cup Sieg aus dem Vollen greifen. Wieso aber nur zwei "Ausländer" auf dem Spielfeld stehen dürfen ist schleierhaft, dem Publikum ziemlich sicher auch. In anderen Sportarten sucht man den Vergleich mit besseren um die Wette zu rennen (Cologna etc. Die Ski B Nati fährt extra zu international starken Rennen um besser zu werden) im Football ist man lieber im eigenen Land der Landeskönig. Doch es passt irgendwie zur Liga. Nur keine Besseren, lieber Schwächere. So, wie wir früher auf dem Pausenplatz immer die Mannschaft so ausgesucht haben, dass keine die Superplayers hatte. Diese besonderen Talente hörten dann später auf oder reisten dorthin, wie bw. Glauser, der den Sinn des American Football Lebens erkannt hat. Diesen Sinn und die Ideologie besser zu werden, ist leider in den meisten Clubs nicht vertreten.

Marcel Krebs


27. November 2010 – Delegiertenversammlung des SAFV

Neue Ausländerregelung für die Saison 2011

Anlässlich der Delegiertenversammlung des SAFV wurden Weichen für die kommende Saison gestellt. Wie gewohnt war die Ausländerregelung Gesprächsthema # 1……
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16 Clubs waren an dieser Mammutsitzung von annähernd 5 Stunden beteiligt, um für die kommende Saison optimale Voraussetzungen zu schaffen. Dabei gab selbstverständlich die Ausländerregelung am meisten zu diskutieren, aber die Clubs fanden einen gemeinsamen Nenner. Die Geschäftsleitung des Verbandes beantragte eine Version, welche nicht durch Klagen wegen Verstosses von internationalem Recht (Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU) angefochten werden kann, und welche sich dem EFAF Spielreglement angleicht. Die Clubvertreter einigten sich darauf, dass in der kommenden Saison höchstens vier Ausländer auf dem Spielerverzeichnis aufgeführt sind, und dass höchstens zwei Ausländer gleichzeitig am Spiel teilnehmen. Somit wird auch wieder der nachweisbare Begriff ‚Ausländer’ in die Terminologie aufgenommen, und nicht mehr der Begriff ‚Profi’.

Folgende neue Teams wurden als Vollmitglied in den Verband aufgenommen:
Lugano Lakers
Neuchâtel Knights
Midland Bouncers (Zug)
Somit wird in der kommenden Saison in den folgenden 3 Ligen der Meisterschaftsbetrieb durchgeführt:

Nationalliga A
Calanda Broncos
Gladiators beider Basel
Cineplexx Blue Devils
Bern Grizzlies
Zürich Renegades
Basel Meanmachine

Nationalliga B

Luzern Lions
Winterthur Warriors
Bienna Jets
Thun Tigers
Fribourg Cardinals
Zürich Renegades II - LUCAF (Lausanne)

Nationalliga C (evtl. 1. Liga)

Neuchâtel Knights
AFC Yverdon
Lugano Lakers
Midland Bouncers
Geneva Seahawks

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