- Home
- Hot Top - American Sports
- AMF SCHWEIZ 2012
- News Saison 2012
- EUROBOWL 2012
- Spielvorschau
- Verbandsnachrichten
- Spielberichte
- Resultate
- Nationalliga A 2012
- Spielpläne Nationalliga
- Kommentar
- Juniorenliga 2012
- Menschen mitten im American Football
- AMF Resultate Schweiz
- Gesichter der Nationalliga
- Flag Football Switzerland
- Kennst Du ....?
- Cheerleaders
- Cheer News international
- Klubnachrichten
- American Football International
- AMERICAN FOOTBALL WELTMEISTERSCHAFT 2011 in Oesterreich
- Die WM Spiele Gruppe B
- Die WM Spiele Gruppe A
- Die Ranglisten und Finalspiele
- Der WM Blog
- So müsste es eigentlich sein
- Harte Kritik
- Lange Tage
- Gute Nacht Innsbruck - Hallo Graz!
- Willkommen in Innsbruck
- Einst unter den Letzten - Heute unter den Besten
- GFL RESULUTATE
- Spiele
- TOPVOLLEY BASEL 2011
- Meisterschaftsvorschau
- Champions League
- BASEBALL SCHWEIZ 2012
- Spielplan Nationalliga A 2012
- Archive 2008-2011
- Saison 2006-2007










16. Juli 2011, 10:23
So müsste es eigentlich sein
Es ist Zeit, vor dem letzten WM Tag über die Bücher zu gehen. Was läuft eigentlich falsch bei uns in Europa? Wieso sind die Mannschaften aus Amerika und Asien eigentlich soviel stärker als wir? Finden wir überhaupt noch den Anschluss? Fragen über Fragen reihen sich auf. Dabei meine ich, gibt es drei gravierende Fehler, die wir auf europäischem Boden machen. 1. Wir setzen zu wenig auf den Nachwuchs und dies in Ausbildung, Begleitung etc. 2. Wir beachten nicht einmal die Grundregeln des American Footballes und 3. Wir wollen unser eigenes Feuerchen brennen anzünden und vor allem brennen lassen, anstatt mal richtig hinzusehen, wie es eigentlich laufen müsste. Es ist eben bequemer einfach ein Spielchen zu machen und sich nicht wirklich um das Notwendigste des American Footballes zu kümmern. Wie wollen wir da Zuschauer und Presse an den Footballrand locken? Was wir da mit vielleicht einer Ähnlichkeit zu American Football machen, ist eine billige Kopie. Schade, dabei könnte es so schön sein. Oesterreich macht es vor, was anderen Länder auch machen könnten. Es kann doch nicht so schwer sein. Doch um mit dem Orignial im Gleichschritt halten zu können, braucht es viel Herzblut und endlich Aufbruchstimmung, Aufbruchstimmung wie bei unserem Nachbarn Austria, der immerhin das ORF 1 überzeugt hat. Wir alle können auch überzeugen, wenn wir überzeugen wollen.
Wien, 16.7.11 mk (mk) Klar, das ewige Klönen muss ein Ende haben. Darüber bin auch ich sofort damit einverstanden. Doch bevor das Geklöne aufhören kann, müssten wir (gerade in der Schweiz) an jedem Spiel ein American Footballfeld aufmalen. Wie spielen wir ohne Schachbrett Schach? Solange sich aber niemand bemüht, die elementarsten Regeln einzuhalten, solange wird American Football nie American Football sein, so wie er eben lebt und auch leben soll. Stellen Sie sich vor, wir spielen auf Schulhausplätzen oder auf Fussballfeldern, wo gleichzeitig immer noch die Spiellinien des Fussballspieles aufgezeichnet sind! Ist eigentlich unglaublich. Doch das geht uns nichts an. Wir streiten lieber über Importregelungen und anderes unwichtiges Zeug, als hinzustehen und zu sagen: "So, jetzt kämpfen wir für American Football, für unsere Zukunft, für unser Spiel."
Ohne Grundregeln und Grundlegendes wird nichts!
Und so werden wir auch in hundert Jahren die belächelten Exoten sein, die so etwas Aehnliches wie American Football betreiben. Wir müssen uns gefallen lassen, dass wir keine Ahnung haben und dies mit Recht, weil die meisten die ihre Röhre am lautesten Stellen noch nie wirklich ein gutes tolles Spiel mit dem dazugehörenden Ambiente gesehen haben, verschweige denn, sich am heutigen American Football weitergebildet haben.
Ein Lichtblick am Swissbowl
Man muss aber auch das Gute sehen. Es hat viele Vereine, die bemüht sind und versuchen, American Football zu leben. Der diesjährige Swissbowl macht mit dem tollen aufgezeichneten Feld eine absolut tolle Figur und es heisst hier nur - Gratulation und Hut ab für die Arbeit!
Winterthur wird nun Vorreiter und Vorbild für die neue Saison. Und wenn Sie sagen, ja klar, für's Endspiel lohnt sich, dass, so muss, ich Ihnen sagen:"Jedes Spiel in der Meisterschaft, sollte wie ein Endspiel behandelt werden."! Nur so verschaffen wir uns den Respekt in der Sportwelt.
Zurück nach Wien
Die Weltmeisterschaften haben auch gezeigt, dass die führenden Nationen, Amerika, Kanada,Japan und Mexiko kaum einzuholen sind. Uns in Europa fehlt der Mut aussergewöhnliches zu leisten und aussergewöhnliches zu vollbringen. Mit einer Ausnahme, der Oesterreichische Footballverand hat eine schwere Bürde mit der Austragung übernommen aber mit grosser Klasse gemeistert und gezeigt, es geht doch meine Herren. Wir können American Football leben, leben so wie in Amerika. Wenn man dem Publikum auch wirklich eine Show bietet, dann kommt es auch. Oesterreich darf sich nun mit grossem Stolz als europäisches Mutterland des American Footballs nennen!
Zum Schluss das Finale
15.000 Karten sind im Vorverkauf für's Endspiel zwischen USA und Kanada abgesetzt worden. So kann man mit etwa 25.000 Zuschauern rechnen und dass ist doch ein riesiger Erfolg. Wenn heute um 1843 die Mannschaften zum Finale auflaufen, sind nicht weniger als 30 Fernsehanstalten aus der ganzen Welt live aufgeschaltet. Mit Bestimmtheit werden wir ein ganz tolles Spiel zu sehen bekommen. Die Spieler beider Mannschaften spielen ganz einfach in einer anderen, höheren Liga als alle teilnehmenden Teams. Einen schlechten Tag, wie die Kanadier ihn gegen Oesterreich hatten kann ja mal passieren. Makellos blieben einzig die US-Boys. Sie zeigten keine Schwäche und können zehn mal eine andere Mannschaft aufs Feld stellen und spielen immer noch Klasse. Der Titel wird wohl wieder nach Amerika gehen, nach Amerika, ins Land des American Football.
Leserkommentare (1) »


