Mittwoch, 23. Mai 2012, 04:43:44 Uhr

28. November 2011, 13:06

Logische Folgerung

Rücktritt des Verbandsvorstandes

Am vergangenen Samstag ist als logische Folgerung der gesamte Vorstand ausser Schiriboss Foulliet zurückgetreten. Logisch, weil nie, aber auch gar nie eine gerade Linie gefahren wurde. Logisch aber auch, weil man als oberstes Gremium niemals allen recht geben kann und schon gar nicht muss. Der Chef muss das Zünglein an der Waage sein und im entscheidenden Moment ja oder Nein sagen können, dies haben alle erwartet - vergebens! Im Gegenteil, man versuchte immer wieder es allen recht zu machen. Die Quittung hat nicht die schweizerische Footballgemeinde bekommen, die Quittung haben mit Recht die Verantwortlichen bekommen.

Zürich, 28.11.11 Red. (mk) Um jetzt vergangenen Zeiten nachzutrauern und um die Weiterführung des Verbandes und der neuen Saison zu bangen, das ist fehl am Platz. Es gibt genügend fähige Leute in der Verbandszene, die das Schiff wieder in ruhigere Wasser lenken können. Und ehrlich, der Sturm ist doch überhaupt nicht wild. Jetzt, gerade jetzt ist die grosse Chance da, endlich Strukturen zu schaffen, Strukturen, die auch in stürmischen Zeiten halten und einen Chef zu wählen, der auch auf den Tisch klopft und nicht nur ja sagt.

Der Betrieb des Verbandes wird weitergehen, davon bin ich fest überzeugt. Mit den Schiris ist ja bereits eine sehr gute Basis da. Und einen Chef wird sich auch finden lassen. Unsere Unterstützung wird er jedenfalls haben.

Es konnte so nicht weitergehen

So wie bis anhin konnte es nicht weitergehen. Zu viel wurde dem Zufall überlassen, zu viel wurde schöngeredet und zu viel wurde die Kritik einfach zurückgewiesen. Der Rücktritt ist im Moment nicht schön, doch notwendig gewesen und konnte nicht vermieden werden. Das Leistungsheft war dürftig und der Umgangston war schlecht. Der Rückhalt bei den Teams war längst nicht mehr da. Chancen hätte der Vorstand in all den Jahren genügend gehabt, genutzt hat er keine. Man spielte auf Zeit und verlor mit der Zeit. Der Rücktritt kommt einer Verzweiflung nahe und dem letzten verzweifelten Griff nach dem Rettungsring der zugeworfen wird, um doch noch zu überleben und weitermachen zu können. Doch diesmal hat ihn keiner und wird ihn auch keiner mehr zuwerfen.

Licht am Horizont

Nun ist die grosse Chance da etwas Neues auf die Beine zu stellen. Dazu braucht es aber kräftige neue Männer im Schweizer Football Land. Der neue Mann ist vorhanden davon bin ich überzeugt.

Marcel Krebs

AUSZUG AUD DER SAFV SEITE
Das Jahr 2011 ist ein ordentliches Wahljahr und es ging um die Bestätigung der Geschäftsleitung durch die Delegierten.


Diese waren dann aber ziemlich schockiert, als Dieter Witschi, Präsident, Thomi Günter, Vizepräsident, Hans Zwicker, Techn. Direktor und Andreas Knijpenga, Rechtskonsulent erklärten, sie stünden zur Wiederwahl nicht zur Verfügung.


Damit verblieb einzig noch Raymond Fouillet, der Schiedsrichter-Chef, welcher sich einer Wiederwahl stellte. Die Gründe für das Nicht-zur-Verfügung-Stellen erläuterte Dieter Witschi: seit Monaten signalisiert die Geschäftsleitung, dass wichtige Positionen innerhalb der GL zu besetzen sind, um nicht alle Last der anfallenden Tätigkeiten auf wenige Schultern zu verteilen. Die Vereine haben aber diese Aufforderung mehrheitlich ignoriert, und so signalisierte die GL, dass sie nicht mehr bereit ist, ein derart hohes Arbeitspensum zu leisten. Die Präsidenten reagierten ziemlich konsterniert, als ihnen aufgezeigt wurde, was diese jetzige Situation für Konsequenzen haben kann: Der Verband ist nicht mehr handlungsfähig, die Saison 2012 wird nicht mehr vorbereitet, und was am Schlimmsten wiegt: im Jahre 2012 findet kein Spielbetrieb statt! Weiter würde im Januar 2012 an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung über die Auflösung des SAFV abgestimmt! Ein Horrorszenarium natürlich für alle Teams.

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